Iguanodon war 5 m hoch, 9 m lang und wog ungefähr 4,5 t. Iguanodon streifte vermutlich in kleinen Trupps durch die tropische Kreidelandschaft und weidete vor allem Farne und Schachtelhalme im Uferbereich der Flüsse und Bäche ab.
Anders als andere kreidezeitliche Sauropoden hatte Jobaria löffelförmige Zähne und einen relativ kurzen Hals, der von nur 12 Wirbeln gestützt wurde. Er erreichte eine Länge von 20 - 21 Metern.
Kentrosaurus war nicht so groß wie sein amerikanischer Verwandter Stegosaurus, aber mindestens ebenso gut gepanzert. Eine doppelte Reihe schmaler, dreieckiger Knochenplatten stand zu beiden Seiten der Rückenlinie. Sie waren auf dem Hals, den Schultern und der vorderen Rückenhälfte paarweise angeordnet. Dahinter folgten, ebenfalls paarweise, scharfe Dornen, die teilweise eine Länge von 60 cm erreichten. Sie reichten von der hinteren Rückenhälfte bis zur Schwanzspitze. Zusätzlich ragte in der Hüftgegend ein weiteres Hornpaar heraus. Er erreichte eine Länge von 3,5 – 5,5 Metern.
Sein kleiner Kopf hatte langgestreckte Kiefer mit regelmäßig angeordneten Zähnen. Die kräftigen Laufbeine waren wesentlich länger als die Arme. Das Tier lief eher auf zwei Beinen als auf vieren.
Masiakasaurus knopfleri war mit einer Länge von 1,80 Metern und einem Gewicht von 35 Kilogramm der kleinste und leichteste Abelisaurier, der sich in der Oberkreide entwickelte.
Der Nemegtosaurus erreichte eine Länge von 8 bis 12 Metern. Der Schädel war hoch gewölbt und fiel zur Schnauze hin ab. Die Kiefer trugen nur im vorderen Teil lange und schmale Zähne, mit denen das Tier wohl Blätter von den Bäumen abrupfte.
Der zugrundeliegende Fund besteht nur aus Schädelteilen, allerdings mit interessanten Proportionen. Ornatotholus ist eine wenig bekannte Gattung, die einst als Stegoceras-Art beschrieben worden ist. Einige glauben, daß er wirklich ein Stegoceras war.
Der Protoceratops hatten eine durchschnittliche Länge von 2 Metern, wobei einzelne Exemplare durchaus bis zu 2,7 Meter lang werden konnten. Vermutlich wog er ungefär 180 kg. Am hinteren Ende des Schädels setzte ein großer Nackenschild an. Zusätzlich zu diesen kräftigen Kiefern, die sicherlich mit enormer Gewalt zuschnappen konnten, besaß Protoceratops auch eine ganze Batterie von Zähnen - in mehreren übereinanderliegenden vertikalen Reihen angeordnet. Wahrscheinlich funktionierten sie wie Heckenscheren, die auch mit dem härtesten Pflanzenmaterial fertig wurden.